Paul Maria Maler

Tatort öffentlicher Dienst
 

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Tatort - öffentlicher Dienst

Hier werden Episoden aus dem ibook mit dem Titel
- Tatort * öffentlicher Dienst * veröffentlicht.

Erzählungen aus der Realität im öffentlichen Dienst.
Heiteres und bedenkliches - Der ganz normale Wahnsinn.

Die Namen der Akteure wurden geändert, Übereinstimmungen sind rein zufällig und nicht beabsichtigt.

Die Veröffentlichung des ibook ist zum Ende des Jahres 2012 geplant.

Viel Spaß!
Paul Maria Maler

18.8.12 09:51, kommentieren

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Am Anfang war Kaffee

..... mit Freude und Spannung näherte sich Paul dem Zentrum der Stadt und dem Klinikum seinem neuen Arbeitsplatz. Er dachte darüber nach, wie wohl der Ablauf an seinem ersten Arbeitstag sein würde. Dort angekommen betätigte er die Klingel der Sprechanlage: Aus dem Lautsprecher ertönte eine Stimme, wer stört? Paul trug sein Anliegen vor und der Summer des Türöffner war zu hören. Er trat in die Halle, eine Hitzewelle schlug ihm entgegen. Ein freundlicher Herr mit Bart stellte sich vor, ich bin Dieter sagte er, dann komm mal - mit erst mal einen Kaffee trinken. Sie gingen durch das Kesselhaus in Richtung Aufenthaltsraum dort wurden Sie von zwei weiteren Kollegen die sich mit Manfred und Bernd vorstellten empfangen. Paul kannte diese Kollegen bereits von seiner Servicetätigkeit. Manfred forderte ihn auf, setz dich, erst mal einen Kaffee und reichte ihm eine Tasse mit dem heißen Getränk, Milch, Zucker fragte er. Paul antwortete, nein schwarz und bedankte sich. Nun wurden ihm die üblichen Fragen nach dem Arbeitsplatz Wechsel gestellt, die zu beantworten er gerne bereit war. Aus der Tasse Kaffee sind inzwischen drei geworden und die Uhr zeigte bereits 08:30 Uhr. Bernd schaute zur Uhr und stellte fest, das er Brötchen aus der Kantine holen muß. Dieter forderte Paul auf ihn bei seinem stündlichen Kontrollgang zu begleiten. Sie begaben sich in den Überwachungsraum, holten dort das Journal in diesem die abgelesenen Werte eingetragen wurden. Dieter erklärte einige technische Feinheiten der Anlage die es galt unbedingt im Auge zu behalten. Zum Beispiel der Speisewassertank für das Betriebswärme Netz das mit einer Temperatur von 158 Grad Celsius betrieben wurde. Nach dem Kontrollgang war Frühstückspause angesagt - und wann wird gearbeitet dachte Paul so vor sich hin. Gegen 10:00 Uhr, sie befanden sich noch immer im Aufenthaltsraum, klingelte das Telefon. Dieter nahm das Gespräch entgegen, am anderen Ende war der Fachbereichsleiter Herr Rosenstolz, Dieter verkündete unsere Rose möchte dich sprechen. Das Gebäude mit den Büros der Technischen Abteilung grenzte direkt an die Versorgungszentrale, in zwei Minuten standen sie vor dem Büro des Fachbereichsleiter. Nach einem klopfen hörten Paul ein herein und traten in das Büro. Mit einem Händeschütteln wurden er herzlich begrüßt, man kannte sich bereits. Sie sprachen über den weiteren Verlauf der Einweisung und planten einen Zeitraum von sechs Wochen ein. Zurück in der Zentrale, - es roch nach Kaffee, mußte er Bericht erstatten. Bis zu diesem Tag hatte Paul sehr wenig Kaffe getrunken, maximal zwei Tassen pro Tag, meistens am Nachmittag. Auf Pauls Anmerkung bezüglich des reichlichen Kaffeegenuss, meinte Dieter trocken - daran gewöhnt man sich schnell. Die Frage nach der Dienstkleidung wurde auf den nächsten Tag verschoben, für heute ist es genug morgen ist auch noch ein Tag meinte Bernd. Pünktlich um 13:00 Uhr wurde der Aufenthaltsraum aufgeklart, Bernd und Manfred kümmerten sich um den Abwasch, Dieter und Paul begaben sich auf den Kontrollgang. Inzwischen ist die Ablösung die sogenannte Spätschicht eingetroffen, nach dem Händeschütteln kam natürlich die Frage nach dem ersten Tag und ob man schon etwas gelernt hätte. Diese Frage beantwortete Paul mit einem klaren Ja - ich habe gelernt wie man seinen Magen mit Kaffee übersäuert. Ein lautes schallendes Gelächter der Kollegen war die Antwort auf Pauls Äußerung. Er holte seine Tasche begab sich zu seinem Fahrrad und machte sich auf den Heimweg. Welch ein Tag dachte er und sicher war diese Unproduktivität die absolute Ausnahme, da es einen Neuzugang gegeben hat. Das versuchte er sich einzureden und verdrängte den Gedanken es könnte sich um die tägliche Routine handeln. Er genoss die bereits wärmenden Strahlen der Märzsonne auf der Fahrt nach Hause..... welch ein Tag.... Fortsetzung folgt....

19.8.12 09:40, kommentieren